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Softwareverteilung leicht gemacht 1/#

Soeben nach einem anstrengenden Tag, der mir Dank Veranstalter jede Menge gutes Essen beschert hat, vom Vortrag aus Wien zurück. Da eines meiner aktuellen Projekte die Einführung einer Lösung ist, die automatisch Software auf Server, Desktops, Handhelds und mobile Geräte verteilt, möchte ich euch ein bisschen in die Welt der Software Distribution einweihen.

Gleich vorweg: Es war das zweite Produkt, das ich im Livebetrieb kennen lernen durfte und ich war begeistert von den Features, die um ein solches Tool geboten werden. Aus Sicht eines IT-Mitarbeiters ensteht beim richtigen Einsatz enormes Einsparungspotential und man kann sich den Dingen widmen, die einen fordern. PC’s neu aufsetzen war gestern!

Stellt euch einmal folgendes Szenario vor:

Ihr seid Mitarbeiter in der IT eines Unternehmens, das an die 300 PC’s + Notebook und noch einmal so viele Mobiltelefone im Gerätepool hat. Das Jahr hat bekanntlich 365 Tage, wovon im 52 * 2 auf Wochenenden fallen. Weiteres fallen 2012 15 Feiertage in die Zeit von Mo-Fr, was unterm Strich bedeutet, dass 246 Tage zu arbeiten sind, ohne den Urlaub/Krankenstand berücksichtigt zu haben. Hat jeder PC / jedes Notebook nur ein mal pro Jahr ein gröberes Problem muss man sich in der IT also um 1,2 Clients pro Tag kümmern. Ein gröberes Problem sind beispielsweise Festplattencrashes, defekte Dateisysteme oder hartnäckige Viren. Zudem werden in meinem speziellen Fall alle 2-3 Jahre die Rechner erneuert, da dann die Garantie abläuft.

Jeder kennt das Spiel mit dem neu Aufsetzen. Ein Arbeitstag geht dabei schnell verloren und selbst dann ist die Zufriedenheit des Mitarbeiters nicht gewährleistet, da softwareseitig jeder Mitarbeiter und jede Abteilung eigene Anwendungen benötigen. In der Firma in der ich tätig bin ist es aber auch noch so, dass nicht alle Rechner auch umgehend greifbar sind. Der Versand aus England, die Reparatur und der Versand zurück verschlucken gut und gerne 4-5 Arbeitstage.

Dazu kommt, dass Microsoft und Konsorten punkto Lizenzierung sehr pingelig sind und die Strafen für nicht lizenzierte Software teilweise sehr empfindlich sind. Aber woher weiß man, welcher Mitarbeiter, welche Version auf seinem Rechner (legal) installiert hat? Wie behält man die Übersicht darüber, welche Software kaum bis gar nicht genutzt wird und eigentlich nur Lizenzkosten verschluckt?

Dieses Beispiel sollte nur zum Einstieg dienen, damit auch Nicht-IT’ler wissen worum es mir geht. Unsere Abteilung hat sich also entschlossen Zeit zu sparen, die sinnvoller eingesetzt werden kann und nach einer Lösung für dieses Problem zu suchen begonnen.

Wir begaben uns also auf die Suche nach einem kleinen Software-Allround-Wunder, das unseren Vorstellungen entsprechen sollte und auch finanziell in Reichweite ist. Spätestens bei der ersten Vorführung der Software 1, wurde mir klar, dass sich viele schlaue Köpfe schon eingehendst mit meinen Problemen befasst haben.

Bald wird es mir nach einmaliger Konfiguration möglich sein alles vom Schreibtisch aus zu erledigen, ohne mich durch unzählige Setup’s zu klicken.

Beide Lösungen bieten folgenden Features:

  • direkte Anbindung an den Helpdesk mit voller Unterstützung der zertifizierten ITIL Prozesse
  • Verwaltung von mobilen Devices (Inventarisierung, Roamingkontrolle, Fernwartung, Sperre für unnötige Appinstallationen)
  • Sicherung der PC’s und Notebook in Form von Images (damit kann im Fall des Falls der aktuelle Datenstand wiederhergestellt werden)
  • Ausgeschiedene Clients werden auch im Active Directory gelöscht, was dazu führt, dass die Übersicht bestehen bleibt
  • Lizenzen können genau überprüft und zugeordnet werden
  • Mitarbeiter-, bzw. abteilungsbezogene Installationen können vorkonfiguriert werden
  • Selbst Clients die nicht im Netzwerk oder via VPN verbunden sind können dank der Cloud mit Software versorgt und gewartet werden
  • Plattformunabhängig
  • Ein Server dieser Software kann bis zu 100.000 Clients versorgen

Soviel zum ersten Teil meines Projekts. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der Softwaredistribution geben. Ich werde euch natürlich auf dem laufenden halten, welche Lösung wir genauer betrachten werden und warum wir uns dafür entschieden haben.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Feedback geben könntet, oder eure Fragen postet 🙂

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